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Gottfried Wilhelm Arnoldi (1780 - 1842)

 

 

 

 

Gottfried Wilhelm Arnoldi wurde im April 1807 von seinem Vater Johann Gottfried Arnoldi

(1745-1814)als Gesellschafter in dessen Gothaer Handlung mit aufgenommen, die ab

diesem Zeitpunkt als„Johann Gottfried Arnoldi und Sohn“ firmierte (veröffentlicht im

Allgemeinen Anzeiger der DeutschenNr. 114 vom 30. April 1807) und die auch nach dem

Tod des Vaters 1814 unter diesem Namen fortgeführt wurde. Sie hatte in der Kleinen Erfurter

Gasse (heute: Marktstraße) ihr Ladengeschäft.

 

Vater Johann Gottfried Arnoldi betrieb eine Tabakfabrik, die 1810 von Sohn Gottfried Wilhelm

Arnoldi (1780-1842) zusammen mit dessen Schwager Friedrich Bühner (1786-1845) unter

der Firma „Arnoldi, Bühner & Co.“ fortgeführt wurde.

 

Schon früh war Gottfried Wilhelm an der von seinem Cousin Ernst Wilhelm Arnoldi initiierten

Gründung der „Feuerversicherungsanstalt des Deutschen Handelsstandes“ beteiligt und

zählte zu deren tatkräftigsten Unterstützern. Als die „Vorschläge zur Errichtung einer

Feuerversicherungsbank für kaufmännische Waarenlager, Kaufmannshäuser und das

Mobiliare derselben“ am 2.9.1819 im Allgemeiner Anzeiger der Deutschen veröffentlicht

wurden, gehörte er zu den 16 Kaufleuten, die als „Die einstweiligen Correpondenten der

allgemeinen deutschen Feuerversicherungsbank“ unterzeichnet hatten.

 

Und in seiner Wohnung in der Gothaer Pfortenstraße wurde 1820 das erste Büro der

Feuerversicherung eingerichtet, bevor dieses Anfang 1821 in die Innungshalle umzog.

 

Gottfried Wilhelm Arnoldi war von 1821 bis 1841 der Vorsteher des Bankausschusses für

Gotha, also von einem der Gremien der Feuerversicherung aus den anfangs fünf Städten,

deren Vorsteher das Leitungsgremium der Bank bildeten und den Direktor wählten.

 

 

 

 

 

© Horst Gröner (2020)

 

 

 

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