Startseite
Aktuelles
Buchempfehlungen
Anfahrtskizze
Termine
Versicherungsmuseum
Förderverein
Bibliothek
Presse
Linktipps
Gästebuch
Kontakt
Impressum
Sitemap

 

Aus unserer Handbibliothek empfehlen wir die folgenden geschichtlichen Fachbücher:

 

  

Peter Koch: Geschichte der Versicherungswirtschaft in Deutschland.

Verlag Versicherungswirtschaft, Karlsruhe 2012. 568 Seiten, DIN A4, geb.

€ 69,00. ISBN 978-3-89952-371-3

 

 

Die Versicherungswirtschaft hat keinen einheitlichen Ursprung. Sie ist aus den drei Wurzeln der genossenschaftlichen Zusammenschlüsse, der staatlichen Initiative und der Versicherung auf kaufmännischer Grundlage hervorgegangen.

Das Buch beschreibt erstmals umfassend die Geschichte dieses wichtigen Wirtschaftszweiges in Deutschland von den Anfängen bis zur Gegenwart. Es gliedert die Entwicklung in vier Epochen. Der Beginn der Versicherungswirtschaft ist durch erste Ansätze des Versicherungsgedankens bei den mittelalterlichen Gilden und Zünften, aus denen sich selbständige Kassen entwickelt haben, die Errichtung öffentlich-rechtlicher Anstalten und die Entstehung der ersten privaten Versicherungsunternehmen gekennzeichnet. Ihren eigentlichen Aufschwung mit weltweiter Geltung nahm die Branche während des 19. Jahrhunderts. Hektik und Unruhe prägten die Periode zwischen den beiden Weltkriegen, die mit der nicht ausgesparten dunklen Zeit des Nationalsozialismus und dem Zusammenbruch endete. In zwei Abschnitte teilt sich die Epoche nach dem Zweiten Weltkrieg mit den Jahren des Wiederaufbaus bis zur Wiedervereinigung und der sich anschließenden Globalisierung im Zeichen des Europäischen Binnenmarktes ein.

Die Darstellung verbindet die großen Entwicklungslinien innerhalb der Versicherungswirtschaft mit einer Fülle von Einzelheiten aus allen Teilbereichen. Im Mittelpunkt stehen die Chroniken der zahlreichen deutschen Versicherungsunternehmen, eingebettet in den allgemeinen politischen, wirtschaftlichen und insbesondere auch kulturgeschichtlichen Rahmen. Spezielle Themen bilden namentlich die Sparten, Katastrophen und Großschäden, die Versicherungsvermittlung, die Werbung, die betriebliche Organisation, die Berufsbildung, die Verbände und die rechtlichen Gegebenheiten. Übersichtliche Statistiken konkretisieren den Text.

Es handelt sich sowohl um ein Lesebuch als auch um ein Nachschlagewerk, wobei zur Erleichterung der Lektüre die umfangreichen Literaturnachweise an den Schluss der einzelnen Kapitel verwiesen sind. Der Stoff erschließt sich durch eine Vielzahl von Marginalien und ein ausführliches Register. Ausgewählte Bildvorlagen veranschaulichen die historische Entwicklung.

 

(Verlagstext)

 

 

 

Albert Schug: Der Versicherungsgedanke und seine historischen Grundlagen. Die historische Entwicklung des Versicherungswesens.

V+R unipress, Göttingen 2011. 467 Seiten, geb. € 65,00. ISBN 978-3-89971647-4 

 

 

 

Albert Schug zeigt die Entwicklung des Versicherungsgedankens seit dem Altertum. Grundlage der Arbeit ist die Beschreibung der Versicherung nach soziologischen sowie wirtschaftlichen und rechtlichen Merkmalen. Die soziologische Beschreibung dient der Feststellung, ob Institute sich über die natürliche Gefahrengemeinschaft der gegenseitigen Unterstützung in Familie, Sippe und Stamm zu einer rein individuellen Unterstützung für die Erhaltung bzw. den Aufbau geschaffener Werte entwickelt haben. Institute, die diese Voraussetzungen erfüllen, sind Versicherungen, wenn sie die vier Merkmale Risiko, Selbständigkeit, Entgeltlichkeit und das Bestehen eines Rechtsanspruches auf Leistung bzw. die Funktion des Erreichens eines Vermögensgestaltungsziels erfüllen. Die Existenz von Werten und deren Sicherung in den einzelnen Epochen ergibt sich aus der Darstellung der gesellschaftlichen Strukturen und wirtschaftlichen Schwerpunkten, die die entsprechenden Einrichtungen geschaffen hatten. Des weiteren werden die in der Geschichte geschaffenen Kodifikationen mit den europäischen Standards verglichen, und die Bedeutung der Versicherung für die jeweiligen Volkswirtschaften beschrieben. Die Prüfung zeigt die Existenz von Versicherungen seit dem Altertum. 

 

(Verlagstext)

 

 

Cornel Zwierlein: Der gezähmte Prometheus. Feuer und Sicherheit zwischen Früher Neuzeit und Moderne.  Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2011. 433 Seiten, geb. € 55,00. ISBN 978-3-525-31708-2  

 

 

 

 

 

 

In der Vormoderne stellten Stadtbrände eine der größtmöglichen Katastrophen überhaupt dar: Sie vernichteten alles Hab und Gut, brannten Städte bis auf den Grund nieder und markierten zugleich die Grenzen der Beherrschbarkeit der Natur. Feuerversicherungen waren seit dem 17. Jahrhundert als Vorläufer heutiger Versicherungsgiganten die frühesten Formen institutioneller serieller Katastrophenbeobachtung. Cornel Zwierlein verfolgt Umfang, Charakter und Wahrnehmung großer Brandkatastrophen der Vormoderne, die Entwicklung des Versicherungsprinzips und der Feuerversicherung in Deutschland und England von der Frühzeit im 15. bis in die Hochzeit der Globalisierung im 19. Jahrhundert, von Istanbul über Kalkutta/Bombay bis in die USA. Die Studie liefert damit einen wesentlichen Beitrag zur Katastrophen- und Sicherheitsgeschichte.

 

 

(Verlagstext)

 

 

 

...und darüber hinaus gibt es noch einen bemerkenswerten Thüringen-Reiseführer, in den auch unser Versicherungsmuseum Eingang gefunden hat:

 

  

Bernd Wurlitzer/Kerstin Sucher: Reiseführer WUNDERvolles Thüringen. Steffen Verlag, Friedland 2012. 299 Seiten, € 14,95. ISBN 978-3-942477-15-4

 

 

                                                                                                                                                                                                                                                   

 

 

Thüringen hat Wundervolles zu bieten. 190 Raritäten aus Architektur und Technik, aus Natur, Kunst und Kultur stellt der neue, ungewöhnliche Reiseführer vor. Er bietet nicht nur Historisches, sondern auch überraschende Geschichten und überraschende Ziele für  Ausflüge.

 

 

Der Reiseführer gliedert übersichtlich die thüringischen Regionen für Besucher auf, innerhalb derer er Bekanntes und Unbekanntes anschaulich beschreibt. Zahllose farbige Abbildungen vermitteln dazu sofort und unmittelbar die passenden Eindrücke.

 

Dass dabei auch das "Deutsche Versicherungsmuseum Ernst Wilhelm Arnoldi" (auf Seite 80) ganzseitig mit vertreten ist, beweist dem kundigen Leser, dass es den beiden Autoren tatsächlich gelungen ist, Besonderheiten in der touristischen Landschaft aufzuspüren und in ihrem Reiseführer einer breiten Leserschaft zugänglich zu machen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

to Top of Page