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Adolf Lehnert (1862 - 1948)

 

 

Franz Robert Adolf Lehnert war ein Bildhauer in Leipzig. Er wurde am 20. Juli 1862 in Leipzig geboren.

 

Er studierte ab 1880 in Leipzig bei Melchior Zur Straßen (eigentlich: zur Strassen) und lehrte von 1886 bis

1924 an der Kunstakademie in Leipzig. Sein umfangreiches bildhauerisches Schaffen machte ihn in Leipzig schnell bekannt. Leider wurden viele seiner Werkeinfolge des eingesetzten Materials Kupfer und Bronze in den zwei Weltkriegen vernichtet. Adolf Lehnert gestaltete aber auch Marmor und war ein Meister im

Modellieren von Medaillen.

 

Im Jahr 1896 wurde er zum Professor ernannt. Seine Schüler waren u.a. Kurt Schmid-Ehmen und Fritz Zalisz.

 

Für viele Jahre wohnte und arbeitete Lehnert in Markkleeberg, Mozartstraße 1 sowie in Stötteritz.

 

Adolf Lehnert starb am 6. Januar 1948 in Leipzig. Er wurde auf dem Leipziger Südfriedhof beigesetzt (V. Abteilung). Das Familiengrab schuf er nach dem Tod seiner ersten Ehefrau Else Riedel († 1909)

selbst.

 

Seine Modelle für Galvanoplastiken, die er für die WMF-Abteilung für Galvanoplastik

in Geislingen an der Steige (WMF = Württembergische Metallwarenfabrik AG) fertigte, waren sehr geschätzt.

 

 

Weiterführende Literatur:

 

· Coch, Hartmut: Bildhauer Adolf Lehnert Leipzig und die Schule der Medailleure an

der Akademie für Graphische Künste und Buchgewerbe, Saalfeld 1993

· Paul, Alfred E. Otto: Die Kunst im Stillen. Kunstschätze auf Leipziger Friedhöfen,

hrsg. von Paul-Benndorf-Gesellschaft zu Leipzig, Nr.1, Leipzig 2009

· Denhardt, Annette: Das Metallwarendesign der Württembergischen Metallwarenfabrik

zwischen 1900 und 1930. Historismus, Jugendstil, Art Deco. Münster/Hamburg, 1993

· Gruber, Hartmut: Die Galvanoplastische Kunstanstalt der WMF 1890-1953.

Geschichte, Betriebseinrichtungen und Produktionsverfahren. In:

Hohenstaufen/Helfenstein, Historisches Jahrbuch für den Kreis Göppingen, Band 9,

1999.

· Löffler, Katrin; Schöpa, Iris; Sprinz, Heidrun: Der Leipziger Südfriedhof. Leipzig

2000

 

 

©: Dieter Schnabel, Gotha (2010)

 

 

 

 

 

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