Als Ernst Wil­helm Arnol­di am 2. Juli 1820 zusam­men mit ande­ren Kauf­leu­ten die Sat­zung der „Ver­si­che­rungs­bank des deut­schen Han­dels­stan­des“ beschlos­sen hat­te, war zwar damit nicht die ers­te Feu­er­ver­si­che­rung in Deutsch­land ent­stan­den. Aber Arnol­di hat­te mit dem „Ver­si­che­rungs­ver­ein auf Gegen­sei­tig­keit“ das Genos­sen­schafts­prin­zip in der damals bestehen­den  Ver­si­che­rungs­land­schaft pro­fes­sio­na­li­sert, das auch heu­te noch bei Ver­si­che­run­gen und Ban­ken ver­brei­tet ist.

Zum Jubi­lä­um „200 Jah­re Feu­er­ver­si­che­rung aus Gotha“ ver­an­stal­tet der För­der­ver­ein Deut­sches Ver­si­che­rungs­mu­se­um Ernst Wil­helm Arnol­di e.V. die­se Son­der­aus­stel­lung im Foy­er des Deut­schen Ver­si­che­rungs­mu­se­ums, in deren Mit­tel­punkt die Arbeit frü­her Ver­si­che­rungs­agen­ten steht.

Dabei geht es im Teil 1 der Aus­stel­lung um die Struk­tur der Agen­tu­ren und ihren Blick auf ihre Kun­den als Ver­si­che­rungs­neh­mer. Teil 2 zeigt am Bei­spiel einer klei­nen Metall­wa­ren­fa­brik in Schmal­kal­den die Sicht­wei­se und die Pro­ble­me eines Ver­si­cher­ten, die er durch sei­ne Ver­si­che­rung gelöst bekom­men woll­te.

 

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