Albert Schug zeigt die Ent­wick­lung des Ver­si­che­rungs­ge­dan­kens seit dem Alter­tum. Grund­la­ge der Arbeit ist die Beschrei­bung der Ver­si­che­rung nach sozio­lo­gi­schen sowie wirt­schaft­li­chen und recht­li­chen Merk­ma­len. Die sozio­lo­gi­sche Beschrei­bung dient der Fest­stel­lung, ob Insti­tu­te sich über die natür­li­che Gefah­ren­ge­mein­schaft der gegen­sei­ti­gen Unter­stüt­zung in Fami­lie, Sip­pe und Stamm zu einer rein indi­vi­du­el­len Unter­stüt­zung für die Erhal­tung bzw. den Auf­bau geschaf­fe­ner Wer­te ent­wi­ckelt haben. Insti­tu­te, die die­se Vor­aus­set­zun­gen erfül­len, sind Ver­si­che­run­gen, wenn sie die vier Merk­ma­le Risi­ko, Selb­stän­dig­keit, Ent­gelt­lich­keit und das Bestehen eines Rechts­an­spru­ches auf Leis­tung bzw. die Funk­ti­on des Errei­chens eines Ver­mö­gens­ge­stal­tungs­ziels erfül­len. Die Exis­tenz von Wer­ten und deren Siche­rung in den ein­zel­nen Epo­chen ergibt sich aus der Dar­stel­lung der gesell­schaft­li­chen Struk­tu­ren und wirt­schaft­li­chen Schwer­punk­ten, die die ent­spre­chen­den Ein­rich­tun­gen geschaf­fen hat­ten. Des wei­te­ren wer­den die in der Geschich­te geschaf­fe­nen Kodi­fi­ka­tio­nen mit den euro­päi­schen Stan­dards ver­gli­chen, und die Bedeu­tung der Ver­si­che­rung für die jewei­li­gen Volks­wirt­schaf­ten beschrie­ben. Die Prü­fung zeigt die Exis­tenz von Ver­si­che­run­gen seit dem Altertum.

(Ver­lags­text)

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