Der große Stadtbrand in Hamburg 1842

So viel ver­mö­gen ver­ein­te Kräf­te um so leich­ter zu leis­ten,
als jede der­sel­ben auch im schlimms­ten Fal­le
ver­hält­nis­mä­ßig nur gerin­ger mit­wir­ken­der Anstren­gung bedarf;
auch die schwe­re Auf­ga­be des Ham­bur­ger Bran­des im Jah­re 1842
ward durch sie treu gelöst.
(zitiert nach o.V.: An die Teil­neh­mer)

Der Ham­bur­ger Stadt­brand von 1842 gehört zu den geschichts­träch­ti­gen Scha­de­n­er­eig­nis­sen des deut­schen und inter­na­tio­na­len Ver­si­che­rungs­we­sens. Die­ser gewal­ti­ge Brand hat­te wich­ti­ge Konse­quenzen für die wei­te­re Ent­wick­lung der Ver­si­che­rungs­wirt­schaft im All­ge­mei­nen und der Feuerversi­cherungen im Spe­zi­el­len. Betrof­fen war auch in hohem Maße die in Gotha ansäs­si­ge Feuerversi­cherungsbank für Deutsch­land (heu­te: Gotha­er Ver­si­che­rungs­bank). Der fol­gen­de Bei­trag schil­dert den Brand­ver­lauf, die Kon­se­quen­zen für die Ver­si­che­rungs­wirt­schaft und die Aus­wir­kun­gen auf die Feu­er­ver­si­che­rungs­bank für Deutsch­land, Gotha (in Anleh­nung an Koch 1995).

1. Brand­ver­lauf

Am 5. Mai 1842 (Him­mel­fahrts­tag) gegen 1.00 Uhr mor­gens ist in einem mehr­stö­cki­gen Tabak­speicher des Hau­ses Deich­stra­ße 44 ein Brand aus­ge­bro­chen. Er wur­de zuerst von einem Beam­ten der köni­g­­lich-han­­no­­ver­­­schen Pfer­de­post ent­deckt. Begüns­tigt durch die Tro­cken­heit des Früh­jahrs brei­tete sich das Feu­er, das in den mit leicht brenn­ba­ren Waren gefüll­ten Lager­häu­sern der Hafen­ge­gend und den engen Gas­sen rei­che Nah­rung fand, nach allen Sei­ten hin aus.

Obwohl die Han­se­stadt Ham­burg über ein für die dama­li­ge Zeit her­vor­ra­gen­des Lösch­we­sen ver­fügte, konn­te die Feu­er­wehr, die alle Reser­ven anrü­cken ließ, der Lage nicht Herr wer­den. Auch die Schiffs-

s­pritzen muss­ten ihre Tätig­keit ein­stel­len, weil aus­flie­ßen­der Spi­ri­tus auf dem Was­ser in Brand gera­ten war und die Flam­men Mann­schaf­ten und Gerä­te bedroh­ten. Eben­so wie bei dem Lon­do­ner Brand des Jah­res 1666 trug auch in Ham­burg der auf­kom­men­de Wind zur kata­stro­pha­len Aus­brei­tung des Feu­ers bei.

Rathaus in Hamburg i

Unter dra­ma­ti­schen Umstän­den brach die Niko­lai­kir­che nach der Mit­tags­pre­digt des Himmelfahrtsta­ges zusam­men. Zwei Tage spä­ter erlitt die Petri­kir­che ein ähn­li­ches Schick­sal.

Nach 79 Stun­den Dau­er kam der Brand in den Mor­gen­stun­den des Sonn­tag (8. Mai 1842) zum Erlö­schen, weil sich der Wind gedreht hat­te sowie ein Wall und ein Arm der Als­ter dem wei­te­ren Ausbrei­ten der Flam­men ein Ende gesetzt hat­ten.

Der Brand hin­ter­ließ eine Trüm­mer­flä­che von 310 Hekt­ar. Zu den nie­der­ge­brann­ten Gebäu­den gehör­ten 102 Spei­cher, 94 Gast­häu­ser, 60 Schu­len, 7 Kir­chen, die Bank, das Rat­haus, das Archiv und das Zucht­haus. 4219 Woh­nun­gen waren zer­stört, 51 Tote und 120 Ver­letz­te zu bekla­gen. Der mate­rielle Scha­den wur­de amt­lich auf ins­ge­samt 135 Mil­lio­nen Mark dama­li­ger Wäh­rung geschätzt. Wen­det man die von Sta­tis­ti­kern mit­un­ter prak­ti­zier­te gro­be Faust­re­gel der Ver­zehn­fa­chung für die Umrech­nung an, ge­langt man zu ei­ner Grö­ßen­ord­nung von etwa 1,3 Mrd DM.

2. Kon­se­quen­zen für die Ver­si­che­rungs­wirt­schaft

Der Ham­bur­ger Brand hat eini­ge Anstö­ße für die wei­te­re Ent­wick­lung des Ver­si­che­rungs­we­sens gege­ben, die auf ver­schie­de­nen Gebie­ten fest­zu­stel­len sind (vgl. Koch 1995, S. 330 ff.):

a) Rück­ver­si­che­rung

Seit Mit­te der 1820er Jah­re tauch­te bei den deut­schen Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaf­ten eine neue Art der Rück­ver­si­che­rung auf. Sie hängt aufs engs­te zusam­men mit den sich bil­den­den gro­ßen Aktiengesell­schaften für die Feu­er- und Trans­port­ver­si­che­rung. Die­se Gesell­schaf­ten kamen immer öfter in die Lage, Risi­ken über­neh­men zu müs­sen, die ihren Selbst­be­halt weit über­schrit­ten. Behalf man sich zu­nächst auch durch das unbe­que­me Ver­fah­ren der Mit­zeich­nung bei einer Kon­kur­renz­ge­sell­schaft, so wur­de doch die Not­wen­dig­keit einer Dau­er­lö­sung immer augen­schein­li­cher. Auf die­se Wei­se bekam die rück­ver­si­chern­de Gesell­schaft aber über die Rück­ver­si­che­rungs­auf­ga­ben Ein­blick in das Geschäft ihrer Zeden­tin bekam. Es war aber gera­de auch für die jun­gen Gesell­schaf­ten nicht leicht, Rückversi­cherung bei einer soli­den aus­län­di­schen Gesell­schaft unter­zu­brin­gen (vgl. o.V., 100 Jah­re Köl­ni­sche, S. 11 ff.).

So stand auch die Nie­der­rhei­ni­sche Güter-Asse­­ku­ranz-Gesel­l­­schaft in Wesel seit dem 27. Juni 1840 mit der Pari­ser Com­pa­gnie d’As­suran­ce Géné­ra­le wegen eines Drit­tels ihrer Rück­ver­si­che­rung in Ver­handlungen, die sich a jedoch am Ende zer­schlu­gen. Das brach­te sie auf die Idee, ihren Aktio­nä­ren Vor­schlag zu machen, die­se Rück­ver­si­che­rung selbst zu über­neh­men. Die­ses Expe­ri­ment glück­te, und die­ser inter­ne Rück­ver­si­che­rungs­ver­ein wur­de in einer außer­or­dent­li­chen Gene­ral­ver­samm­lung vom 15. Dezem­ber 1842 offi­zi­ell kon­sti­tu­iert und Ende 1843 vom preu­ßi­schen König sank­tio­niert. Die­se Errich­tung der ers­ten abhän­gi­gen Rück­ver­si­che­rungs­ge­sell­schaft gab gleich­zei­tig den Anstoß zur Ent­wicklung der selb­stän­di­gen pro­fes­sio­nel­len Rück­ver­si­che­rung.

Im stär­ke­ren Zurück­grei­fen auf die Rück­ver­si­che­rung liegt lang­fris­tig gese­hen die wich­tigs­te Auswir­kung des Ham­bur­ger Bran­des (Hax 1970, S. 139). Zwar hat die­ses Ereig­nis auch im ent­schei­den­den Moment die Grün­dung der Köl­ni­schen Rück­ver­si­che­rungs­ge­sell­schaft stark geför­dert, aber die Wur­zeln der Idee einer Rück­ver­si­che­rung sind nach Doku­men­ten der Köl­ni­schen älte­ren Ursprungs (o.V., 100 Jah­re Köl­ni­sche, S. 30). Eine fehl­ge­schla­ge­ne Grün­dung am 28. Dezem­ber 1842 führ­te mit verän­derter Sat­zung am 20. Janu­ar 1843 zu einem neu­en Ver­such, der am 8. April 1846 die Kon­zes­si­on für die Köl­ni­sche Rück­­ver­­­si­che­­rungs-Gesel­l­­schaft durch den König von Preu­ßen Fried­rich Wil­helm und damit die ers­te pro­fes­sio­nel­le Rück­ver­si­che­rung in Deutsch­land ein­brach­te.

b) Aus­stat­tung mit Eigen­ka­pi­tal

Das Eigen­ka­pi­tal war bei eini­gen, von dem Stadt­brand betrof­fe­nen Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaf­ten zu nied­rig aus­ge­stat­tet. So hat­te die 1795 gegrün­de­te „Bie­ber­sche Bran­d­­ver­­­si­che­­rungs-Asso­cia­­ti­on“, Ham­burg, im Rah­men ihrer Haus­halts­ver­si­che­run­gen knapp 13 Mil­lio­nen Mark zu erset­zen. Sie ver­fügte aber nur über Rück­la­gen in Höhe von 500 000 Mark. Sie konn­te die Schä­den also nur zum klei­nen Teil bezah­len und muss­te sich schließ­lich auf­lö­sen.

Eini­ge ande­re Gesell­schaf­ten wie die Aache­ner und Mün­che­ner Feu­er-Ver­­­si­che­­rungs-Gesel­l­­schaft erhöh­ten umge­hend ihr Grund­ka­pi­tal, um künf­ti­ge mög­li­che grö­ße­re Schä­den mit eige­nem Kapi­tal regu­lie­ren zu kön­nen.

c) Kon­se­quen­zen für die Ver­si­che­rungs­tech­nik

Nach dem Ham­bur­ger Brand trat bei den Ver­si­che­rungs­neh­mern ver­mehrt der Wunsch auf, sich gegen Feu­er­ri­si­ken abzu­si­chern. Dies lös­te eine stei­gen­de Nach­fra­ge vor allem auf dem deut­schen Markt der Feu­er­ver­si­che­run­gen aus und führ­te somit auch ins­ge­samt zu einem stär­ke­ren Risi­ko­aus­gleich.

„Es wur­den um ¼ bis ½ Pro­mil­le höhe­re Min­dest­prä­mi­en fest­ge­legt; für Ein­zel­ri­si­ken wur­den die Höchst­be­trä­ge [der mög­li­chen Ver­si­che­rungs­sum­men] dras­tisch ver­rin­gert; grö­ße­re indus­tri­el­le Objek­te wur­den jetzt häu­fi­ger von meh­re­ren Gesell­schaf­ten mit­ver­si­chert; der Ruf nach bes­se­rer Ver­tei­lung der Risi­ken führ­te zu einem plan­mä­ßi­gen Auf­bau einer all­ge­mei­nen Scha­den­sta­tis­tik“ (van Eyll 1989, S. 43).

d) Geschäf­te aus­län­di­scher Ver­si­che­rer

Wenn Ver­si­che­rer auf frem­den Märk­ten durch Groß- und Kata­stro­phen­schä­den erheb­lich betrof­fen sind, besteht die Ten­denz, sich aus einem sol­chen Markt zurück­zu­zie­hen. So geschah es bei­spiels­wei­se mit „The Sun Insuran­ce Office“ in Lon­don, die beim Ham­bur­ger Brand 4 Mil­lio­nen Mark zu ent­schä­di­gen hat­te und sich anschlie­ßend aus dem Deutsch­land­ge­schäft zurück­zog.

Ähn­lich reagier­te die Phoe­nix Assuran­ce in Lon­don. Im Auf­trag deren Vor­stands kam Tho­mas Rich­ter knapp eine Woche nach dem Brand nach Ham­burg. Er soll­te die Inter­es­sen sei­ner Gesell­schaft in der Stadt sichern, indem dort stu­fen­wei­se die ver­blie­be­nen Risi­ken der Phoe­nix in bestimm­ten Stadt­tei­len redu­ziert wer­den soll­ten. Die­se auch von ande­ren Gesell­schaf­ten vor­ge­nom­me­nen Ein­schrän­kun­gen bedeu­te­ten, dass die durch den Stadt­brand aus­ge­lös­te gestie­ge­ne Nach­fra­ge nach Ver­si­che­rung nicht abge­deckt wer­den soll­te, vor allem, da auch neue Ver­si­che­rer auf dem Markt tätig wur­den (vgl. Cro­ker 1982, S. 50 f.).

e) Fol­gen für die Scha­den­ver­hü­tung

In Ham­burg wur­den neue Bebau­ungs­plä­ne sowie Vor­schrif­ten für eine feu­er­si­che­re Bau­wei­se in Angriff genom­men.

Obwohl die Han­se­stadt Ham­burg über ein für dama­li­ge Zeit her­vor­ra­gen­des Lösch­we­sen ver­füg­te, konn­te die Feu­er­wehr die Lage nicht beherr­schen (sie­he oben unter Ziff. 1). Das Groß­feu­er ließ aber in den Fol­ge­jah­ren in vie­len deut­schen Städ­ten frei­wil­li­ge Feu­er­weh­ren ent­ste­hen, und 1851 erhielt Ber­lin die ers­te Berufs­feu­er­wehr in Deutsch­land.

Die Fir­ma Sie­mens & Hals­ke Ber­lin schloss am 20. Juni 1851 mit der Stadt Ber­lin einen Ver­trag, dem­zu­fol­ge das Unter­neh­men die Errich­tung einer tele­gra­fi­schen Fern­mel­de­an­la­ge mit 37 Feu­er­mel­de­stel­len über­nahm. Hier ver­ban­den unter­ir­di­sche Lei­tun­gen die Zen­tra­le in der Stadt­vog­tei mit zwei Dut­zend Feu­er­wa­chen und allen Poli­zei­re­vie­ren unter­ein­an­der, sodass bei einem Feu­er­alarm, der jetzt durch den Tele­gra­fen irgend­wo­her gege­ben wur­de, die gesam­ten Mann­schaf­ten aus­rü­cken konn­ten, wenn sich die Not­wen­dig­keit dazu ergab (Hor­nung 1985, Sei­te „1850“).

f) Zusam­men­ar­beit von Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaf­ten

Eine orga­ni­sa­to­ri­sche Fol­ge des Ham­bur­ger Bran­des war ein mehr oder weni­ger regel­mä­ßi­ger Aus­tausch von Feu­er­ver­si­che­rungs­ge­sell­schaf­ten über Prä­mi­en­kal­ku­la­ti­on und Scha­den­re­gu­lie­rung. Aber erst auf einer Ver­samm­lung vom 6. Mai 1853 wur­de als ers­te der­ar­ti­ge Ver­ei­ni­gung der „Ver­ein deut­scher Feu­er­ver­si­che­rungs­an­stal­ten“ unter dem Vor­sitz der Gotha­er Feu­er­ver­si­che­rungs­bank gegrün­det (Ehler 2009, S. 4). Er lös­te sich aber wegen inhalt­li­cher Dif­fe­ren­zen bereits 1857 wie­der auf.

Als loser Zusam­men­schluss öffent­li­cher Feu­er­­ver­­­si­che­­rungs-Anstal­­ten ent­stand am 29. Sep­tem­ber 1867 in Ber­lin die „Ver­ei­ni­gung öffent­li­cher Feu­er­­ver­­­si­che­­rungs-Anstal­­ten in Deutsch­land“. Um inten­siver im Bereich öffent­li­cher Ver­si­che­rer zusam­men­ar­bei­ten und eine gemein­sa­me Rück­ver­si­che­rung betrei­ben zu kön­nen, wur­de am 22. Mai 1872 vom preu­ßi­schen König der im sel­ben Jahr gegrün­de­te „Ver­band öffent­li­cher Feu­er­­ver­­­si­che­­rungs-Anstal­­ten in Deutsch­land“ geneh­migt. Als Reak­ti­on auf die­se Vor­gän­ge kam es am 29. Novem­ber 1871 in Han­no­ver durch 11 Feu­er­­ver­­­si­che­­rungs-Ak­­­ti­en­­ge­­sel­l­­schaf­­ten zur Grün­dung des „Ver­bands Deut­scher Pri­­vat-Feu­er­­ver­­­si­che­­rungs-Gesel­l­­schaf­­ten“. Die Gegen­sei­tig­keits­ver­ei­ne folg­ten erst im Jahr 1896 mit dem Zusam­men­schluss zum „Ver­band Deut­scher Feu­er­ver­si­che­rungs­ge­sell­schaf­ten auf Gegen­sei­tig­keit“

3. Aus­wir­kun­gen auf die Feu­er­ver­si­che­rungs­bank für Deutsch­land, Gotha

Die Feu­er­ver­si­che­rungs­bank für Deutsch­land (als Ver­si­che­rungs­ver­ein auf Gegen­sei­tig­keit gegrün­det) nennt in ihrem Geschäfts­be­richt 1845 eine Scha­den­hö­he für 1842 von ins­ge­samt 1.832.458 Tha­lern, davon ent­fal­len auf den Ham­bur­ger Brand rund 1,4 Mil­lio­nen Tha­ler (Hax 1970, S. 134). Damit ent­stan­den außer­halb von Ham­burg in die­sem Jahr Schä­den in Höhe von etwa 432.00 Tha­ler. Die Prä­mi­en­ein­nah­men in 1842 von 905.261 Tha­lern reich­ten zur Beglei­chung aller Schä­den nicht aus. Um den Ver­lust aus­zu­glei­chen, war von den Mit­glie­dern der Feu­er­ver­si­che­rungs­bank ein Nach­schuss in Höhe von 921.892 Tha­lern ein­ge­for­dert wor­den, übri­gens zum ers­ten und ein­zi­gen Mal bei die­ser Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaft (zu die­sen Zah­len­an­ga­ben vgl. den „Fünf­und­zwan­zigs­ten Rech­nungs­ab­schluss der Feu­er­ver­si­che­rungs­bank“, S. 4).

In einer Auf­lis­tung der zu bezah­len­den Brand­schä­den durch die betrof­fe­nen Ver­si­che­rer fin­det sich die Go­thaer Feu­er­ver­si­che­rungs­bank an drit­ter Stel­le:

Die Gesell­schaft benö­tig­te drei Mona­te für die Fest­stel­lung und Regu­lie­rung der Schä­den. Dabei muss­ten die Ent­schä­di­gun­gen in unter­schied­li­chen Wäh­run­gen geleis­tet wer­den. Um die hier­für not­wendigen flüs­si­gen Mit­tel zu erhal­ten, ver­kauf­te die Gesell­schaft fest­ver­zins­li­che Wert­pa­pie­re und schaff­te auf dem Was­ser­weg 250 000 preu­ßi­sche Taler aus Ber­lin her­an (Hax 1970, S. 134).

Lite­ra­tur:

Cro­ker, K.B. (1982): Things Phoe­nix 1782–1982. Phoe­nix Assuran­ce Bicen­ten­a­ry. (Lon­don)

Ehler, Hans J. (2009): Der Reichs­ver­band der Pri­vat­ver­si­che­rung: Eine Chro­nik der Ereig­nis­se und Ent­wick­lun­gen. Ver­lag  Ver­si­che­rungs­wirt­schaft, Karls­ru­he

Hax, Karl (1970): 150 Jah­re Gotha­er Feu­er 1820–1970. Gotha­er Feu­er­ver­si­che­rungs­bank, Köln

Hor­nung, Wer­ner (1985): Feu­er­wehr­ge­schich­te. Stutt­gart http://www.feuerwehrgeschichte.de/geschichte/fwch1850.htm#1850, abge­ru­fen am 28.2.2018

Koch, Peter (1995): 150 Jah­re Ham­bur­ger Brand. In: Bei­trä­ge zur Geschich­te des deut­schen Ver­si­che­rungs­we­sens. Aus Anlass des 60. Geburts­ta­ges von Peter Koch, hrsg. von Heinz-Leo Mül­­ler-Lutz und Karl-Heinz Reh­nert. Ver­lag Versicherungswirt­schaft, Karls­ru­he, S. 315–334

o.V. (1845): An die Teil­neh­mer der Feu­er­ver­si­che­rungs­bank für Deutsch­land. Fünf­und­zwan­zigs­ter Rech­nungs­ab­schluss der Feu­er­ver­si­che­rungs­bank f. D. vom Jah­re 1845. Gotha

o.V. (1953): 100 Jah­re Köl­ni­sche Rück­­ver­­­si­che­­rungs-Gesel­l­­schaft, hrsg. von der Köl­ni­schen Rück­­ver­­­si­che­­rungs-Gesel­l­­schaft. Köln o.J.

Thöns, Hein­rich (1992): Der gro­ße Brand zu Ham­burg 1842. Ein his­to­ri­scher Rück­blick nach 150 Jah­ren. Hrsg. von den Gotha­er Ver­si­che­run­gen (Köln)

van Eyll, Kla­ra (1989): …genannt Colo­nia. 150 Jah­re Köl­ni­sche Feu­er-Ver­­­si­che­­rungs-Gesel­l­­schaft AG 1839–1989. Hrsg. von der Colo­nia Ver­si­che­rung Akti­en­ge­sell­schaft, Köln

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